Öffentlichkeit (Medienwissenschaft)

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Der umstrittene Begriff der Öffentlichkeit wird meist zur Bezeichnung des modernen bürgerlichen Ideals einer allgemein aktiv wie passiv zugänglichen, gemeinschaftsbildenden und kritischen Kommunikationsform verwendet, die für demokratische Gesellschaften notwendige Funktionen erfüllt und sich zugleich von dem privaten ebenso wie dem staatlichen Kommunikationsbereich unterscheidet.
Dieser Artikel verweist auf folgende weitere Beiträge:
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Was bezeichnet dieser Begriff?

Öffentlichkeit kann als "eine die gesellschaftliche Kommunikation zentrierende Form, als ein Ort der überschaubaren kommunikativen Interaktion, an dem sich alle einfinden"[1], bestimmt werden.

Öffentlichkeit wird medial ermöglicht und produziert, also etwa durch Buchdruck, Zeitungen, Fernsehen und Internet, in denen diese Kommunikation ablaufen soll, aber auch durch öffentliche Räume, etwa auf Foren und öffentlichen Plätzen in der Stadt sowie in Begegnungszentren wie Clubs, Salons und Kultureinrichtungen. Öffentlichkeit entsteht nach diesem einfachen kommunikationswissenschaftlichen Entwurf immer dann, wenn ein_e Akteur_in vor einem offen zugänglichen Publikum kommuniziert. Bestimmend für den Begriff der Öffentlichkeit ist dann der soziale Raum, in dem Kommunikation stattfindet.[2] Öffentlichkeit ist also nicht explizit beschränkt: Sprecher_innen können nicht wissen, wer genau und wie viele die gesprochenen oder auch geschriebenen Worte aufnehmen.[3] Die Öffentlichkeit lässt in sozialintegrativer Hinsicht die Gesellschaft entstehen, indem sie diese beobachtbar macht.[4]

Zu den Bedingungen der Öffentlichkeit soll die allgemeine Zugänglichkeit gehören: Alle, die der entsprechenden Gemeinschaft angehören, sollen sowohl Zugang zu den veröffentlichten Informationen und Meinungen genießen als auch durch eigene Produktion an der Meinungsbildung und Kollektivierung ihrer Gesellschaft teilhaben können. Für demokratische Gesellschaften soll die Öffentlichkeit die kritische Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen, eine bürgerliche Kontrolle der Regierung und eine kollektive Verständigung über Werte und Urteile ermöglichen. Das Produkt der Kommunikationen in der Öffentlichkeit bezeichnet man als öffentliche Meinung, die man von den aggregierten Individualmeinungen der Bürger_innen unterscheiden kann.[5] Gegenstand der öffentlichen Kommunikation sind demnach Angelegenheiten von kollektivem Interesse.[6] Nach diesen Idealen gilt die Kommunikation in der Öffentlichkeit außerdem als gewaltfrei und daher wenigstens potenziell als rational, aufgeklärt und der Suche nach Wahrheit und Konsens verpflichtet: "Öffentlichkeitsakteure sollen mit Themen und Meinungen anderer diskursiv umgehen und ihre eigenen Themen und Meinungen unter dem Druck der Argumente anderer gegebenenfalls revidieren.”[7]

Kritisiert wird diese normative Auffassung von Öffentlichkeit bereits seit ihrem Entstehen mit Verweisung auf tatsächliche Einschränkungen der genannten Bedingungen: Nach Geschlecht, Klasse, "Rasse" oder Ethnie und religiösen oder politischen Zugehörigkeiten wird der aktive sowie der passive Zugang zu öffentlichen Räumen eingeschränkt.[8] Die Vorstellung von einer verbindlichen Öffentlichkeit ist zudem durch die Inrechnungstellung von Gegenöffentlichkeiten und Alternativmedien zu korrigieren, in denen sich verschiedene politische und andere Gruppen innerhalb einer modernen Gesellschaft verständigen und von der herrschenden Öffentlichkeit absetzen.[9] Nach Imhof verbindet sich mit dem Begriff der Öffentlichkeit "die wirkmächtigste Utopie der Menschheit". Hierbei spricht er von der Idee, dass die freie öffentliche Kommunikation dem Menschen die Vernunft ermöglicht und damit eine entsprechende, vom Sinn und der Vernunft getriebene Gesellschaft entsteht. Dass Imhof die tatsächliche Umsetzung dieser Idee für unmöglich hält, wird durch die Bezeichnung „Utopie“ deutlich.[10]

Unterschieden wird öffentliche Kommunikation zum einen von den verschiedenen Formen des privaten Lebens, in dem es Einzelpersonen oder privaten Gemeinschaften obliegt, anderen Parteien den Zugang zu ermöglichen oder zu verwehren. Zum anderen wird die Öffentlichkeit von der staatlichen Kommunikation unterschieden, die zwar ebenfalls die gesamte regierte Gesellschaft betreffen soll, aber keine gleiche, allgemeine Zugänglichkeit schafft. Historisch ist die Frage, inwieweit staatliche Kommunikation öffentlich werde und also ein allgemeiner Zugang zu den Verhandlungen über politische Entscheidungen bestehe, mit der Demokratisierung von Gemeinwesen verbunden worden. Einer höfischen oder klerikalen Kommunikationsform, die seit dem hohen Mittelalter zur Repräsentation der weltlichen oder religiösen Herrschaft diente, lässt sich so idealtypisch etwa eine parlamentarische sowie eine bürgerliche Kommunikation gegenüberstellen, in der die verschiedenen Gruppen der Bevölkerung ihre eigenen Interessen repräsentieren.


Woher kommt der Begriff?

Das Wesen der Öffentlichkeit wird im wissenschaftlichen Diskurs seit Mitte des 20. Jahrhunderts debattiert. Als besonders einflussreich kann hier Jürgen Habermas' Habilitationsschrift Strukturwandel der Öffentlichkeit (1962) gelten.[11] Die heutige Idee von Öffentlichkeit führt Habermas auf eine Mischung von verschiedenen sozialen Formationen seit der europäischen Antike zurück. Schon Aristoteles habe in seiner Politik zwischen den beiden Sphären oikos und polis unterschieden. Hierbei sei die Unterscheidung allerdings noch vor allem wirtschaftlicher Natur gewesen: Während mit oikos die Sphäre beschrieben wurde, in der der Mensch innerhalb seiner eigenen Hausgemeinschaft wirtschaftet und seine Lebensnotwendigkeiten erzeugt, wurde mit polis die Einheit des gesellschaftlichen Lebens beschrieben.[12] Mit der Agora bzw. dem Forum gab es bereits in den antiken Stadtstaaten Orte, welche die Funktionen der heute durch moderne Massenmedien ermöglichten Öffentlichkeit übernahmen.

Für das Mittelalter sieht Habermas keine konsequente Trennung von Öffentlichkeit und Privatheit mehr. An die Stelle gemeinsamer öffentlicher Räume treten Funktionen der Repräsentation von Herrschaftsansprüchen, etwa am Hofe. Mit der Renaissance entstehe ein weiteres Konzept von Öffentlichkeit, das anders als in der Antike Öffentlichkeit nicht mehr als Teil der demokratischen Organisation der Stadtstaaten verstand, sondern in Konkurrenz zur institutionellen politischen Kommunikation setzte: Einer bürgerlichen Sphäre des Privaten stand die Öffentlichkeit des herrschenden Adels gegenüber.[13]

Erst im Rahmen des wirtschaftlichen Aufstiegs des Bürgertums habe sich schließlich im 17. und 18. Jahrhundert ein Bewusstsein für ein bürgerliches Publikum im Sinne einer bürgerlichen Öffentlichkeit als Gegenentwurf zur höfischen staatlichen Öffentlichkeit entwickelt. Dem Herrschaftsanspruch stand so eine öffentliche Meinung gegenüber, in der Politik und Recht zum Wohle des Volkes gemacht werden sollte.[14] Ermöglicht wurde die breitere öffentliche Teilhabe durch die rasante Entwicklung von Drucktechniken, die eine massenhafte bürgerliche Publizität und Presseerzeugnisse wie periodische Zeitungen und Magazine erlaubte.[15] Diese öffentliche Debatte konnten die Monarchen nur durch Pressezensur unterbinden, was sie zum Teil, beispielsweise in Österreich, auch taten.[16] Zudem bildeten sich weitere öffentliche Diskussionsräume: In ganz Europa wurden politische Debatten in mehr oder minder frei zugänglichen gastronomischen Einrichtungen ausgetragen, so in England und in Österreich im Kaffeehaus und in Frankreich im Salon. Diese neue Form der öffentlichen Debatte führte in vielen europäischen Ländern kurz- oder langfristig zum Zerfall des monarchistischen Machtanspruchs. Ausgehend von der französischen Revolution wurden demokratisch konstitutive Grundprinzipien wie Meinungs- und Pressefreiheit als explizite Ausdrucksformen der bürgerlichen Öffentlichkeit entwickelt. Sie gehören heute zu den zentralen Werten europäischer Demokratien.

Habermas' Darstellung der Entwicklung der Öffentlichkeit stößt unter anderem bei Nancy Fraser auf Kritik: So vernachlässige Habermas systemische Hindernisse, die manchen Gruppen teilweise oder vollständig den Zugang zur Öffentlichkeit verunmöglichen würden. Hiervon seien beispielsweise besitzlose Arbeiter und Frauen, vor allem aber auch Angehörige von ethnischen, nationalen oder religiösen Minderheiten betroffen.[17]

Ist damit Öffentlichkeit nach dem bürgerlichen Ideal der Aufklärung von vornherein strittig, wird für die Öffentlichkeit im 21. Jahrhunderts zudem eine Fragmentierung beobachtet, in der die Bindungskraft der gemeinschaftsbildenden öffentlichen Kommunikation sinke.[18] Mit der Verbreitung des Internets, der digitalen Medien und diverser verschiedener Abrufgeräte (Smartphones, Tablets, Laptops, PCs) seit Mitte der 1990er Jahre finden öffentliche Debatten nicht mehr an wenigen, herausgehobenen Orten statt. Stattdessen werden sie wieder voneinander getrennt und in eigens für bestimmte Themen erstellten, teils virtuellen Räumen nur von jenen diskutiert, die an ihnen interessiert sind. Zu ihrer Beschreibung werden unter anderem Begriffe der Homophilie, der Echokammer und der Filterblase diskutiert.


Wonach muss ich fragen?

  • Welchen aktiven und passiven Zugang habe ich zu öffentlicher Kommunikation? Welche Kräfte schränken ihn ein?
  • Wer hat noch Teilhabe an denselben Öffentlichkeiten wie ich? Wer ist ausgeschlossen?
  • Wie konstruiert der öffentliche Diskurs seine Verbindlichkeit und seinen Geltungsanspruch für eine Allgemeinheit?
  • Ab welchem Zeitpunkt oder von welchem Standort aus stehe oder bin ich in der Öffentlichkeit?
  • Wann ist eine Meinung oder ein Thema von öffentlichem Interesse?
  • Kann ich mich innerhalb sozialer Netzwerke bewegen, daran teilhaben und dort dennoch 'privat' sein?
  • Sind alle Daten, die online sind, automatisch öffentlich?
  • Welche Funktion erfüllt die Öffentlichkeit?
  • Welche Bedeutung hat die öffentliche Kommunikation?
  • Wie wird öffentliche Kommunikation erzeugt?
  • Inwiefern hat sich der Begriff der Öffentlichkeit durch die digitalen Medien veändert?
  • Benötigt die digitale Medienwelt einen neuen Begriff für die Öffentlichkeit?
  • Sind die Funktionen der öffentlichen Kommunikation auf den sozialen Medien gegeben?
  • Wie kann man die öffentliche Kommunikation auf sozialen Medien kontrollieren?


Wann ist das wichtig?

Öffentlichkeit ist eine der Grundvoraussetzungen der Demokratie: Sie ist der Ort, an dem Menschen auf die verschiedensten Arten und Weisen miteinander in Kontakt treten, um sich zu besprechen und dadurch das politische und gesellschaftliche Zusammenleben zu konstituieren. Ursprünglich war damit der Bereich gemeint, in dem politische Probleme besprochen werden. In modernen Demokratien sind davon aber auch gesellschaftliche und kulturelle Phänomene der Zivilgesellschaft und jeglicher Formen des Zusammenlebens umfasst.

Öffentliche Kommunikation, die durch die Konkurrenz und Kritik der öffentlichen Medien stattfindet, hat unter anderem eine Transparenzfunktion, die für die demokratische Legitimierung der Politik notwendig ist; eine Orientierungsfunktion, die individuelle Meinungsbildung als Voraussetzung für politische Integration unterstützt; und eine Validierungsfunktion, die der Kritik und Kontrolle von Wahrheit und Angemessenheit dient.[19]

Der rechtliche Schutz der Öffentlichkeit umfasst u.a. "die freie Meinungsbildung und Meinungsäußerung sowie Presse- und Versammlungsfreiheit", also "Bürgerrechte, die das Staatsbürgerpublikum überhaupt erst in die Lage versetzen, an der demokratischen Steuerung zu partizipieren".[20] Das juristische Verständnis von Öffentlichkeit determiniert vor allem in seinem Verhältnis zur Privatheit die rechtliche Schutzbedürftigkeit digitaler und analoger Räume, Aussagen, Abbildungen und Personen. Aus der Öffentlichkeitsdefinition lassen sich demokratisch bedeutsame Grundrechte wie Presse- und Meinungsfreiheit sowie Persönlichkeitsrechte, wie das Recht am eigenen Bild, und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung mit ihren Schranken konturieren. Auch der Zugang zu Informationen und die Möglichkeit, diese zitieren und weiterentwickeln zu dürfen, ist Teil dieser Öffentlichkeit. Innerhalb dieser Konturen finden letztlich demokratische Prozesse der öffentlichen Meinungsbildung, auch durch Rechtsprechung, öffentliche sowie private Institutionen sowie die Kulturproduktion statt. Hierbei gilt es, in einem komplexen Spannungsverhältnis zwischen dem Öffentlichkeitsanspruch einer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft und individuellen Selbstschutzinteressen an der Kontrolle ihrer privaten Sphäre einen Ausgleich zu finden.

Wie wird der Begriff erfasst / festgestellt?

Als umstrittener normativer Begriff lässt sich Öffentlichkeit nicht leicht konsensuell fixieren. Medienwissenschaftlich kann zwischen Öffentlichkeit in verschiedenen Medien unterschieden werden, womit unter anderem verschiedene technische Dispositive, aber auch verschiedene Institutionen und Praktiken gemeint sind.[21] Unterschiedliche 'Produktionsöffentlichkeiten' treten einander gegenüber und werden teils eigensinnig, also unabhängig von einer allgemeinen kollektiven Aushandlung politischer Deliberation für eine Produktion bestimmt, die von vorneherein für die öffentliche Darstellung als Selbstzweck bestimmt ist.[22] Die Ausdifferenzierung verschiedener Funktionen innerhalb einer modernen Gesellschaft in Systeme oder Felder führt differenzierte Öffentlichkeitsbegriffe mit sich: So wird in Luhmanns Systemtheorie der Öffentlichkeitsbegriff Habermas' generell in Frage gestellt und stattdessen von der Konstruktion einer medial vermittelten "Welt" als "Realität der Massenmedien" gesprochen.[23]

Für den Schutz der Öffentlichkeit durch die beschriebenen Maßnahmen ist vor allem die Sicherung des Zugangs zu Informationen, ihrer Verarbeitung und Weitergabe zu sichern. Die Bildung der öffentlichen Meinung ist eine Daueraufgabe, der sich vor allem das Medienrecht widmet. Grundlage der durch dieses Teilgebiet der Rechtswissenschaft errichteten Ordnung ist Art. 5 des Grundgesetzes, der Pendants in supranationalen, internationalen und vielen ausländischen Verfassungen hat. Zielpunkt dieser Verfassungen ist die Sicherung der Freiheit des Diskurses in der Öffentlichkeit, aber auch die Begrenzung dieser Freiheit durch die Definiton von Sphären des Privaten, des Geheimen, die Sicherung der Zuverlässigkeit von Informationen gegenüber Desinformation und Verzerrung. Die Abgrenzung der Freiheitssphären ist in der Praxis Aufgabe der Gerichte, die durch eine fein ziselierte Einzelfallbetrachtung die Aufgabe haben, eine genaue Justierung der betroffenen Sphären vorzunehmen.


Welche Bildungsprojekte gibt es dazu?

  • Das Grimme-Projekt "Fragmentierte Öffentlichkeit" (2021) versammelt Podien und Workshops zur aktuellen Transformation der Öffentlichkeit, die teils auf der Webseite des Projekts archiviert wurden: http://www.fragmentierte-oeffentlichkeit.de/.


Weiterführende Literatur

  • Führer, Karl Christian; Hickethier, Knut und Axel Schildt. 2001. "Öffentlichkeit - Medien - Geschichte. Konzepte der modernen Öffentlichkeit und Zugänge zu ihrer Erforschung." Archiv für Sozialgeschichte, 41: 1-38
  • Luhmann, Niklas. 1996. Realität der Massenmedien. Wiesbaden: Springer VS.
  • Binder, Ulrich und Johannes Drerup. 2020. Demokratieerziehung und die Bildung digitaler Öffentlichkeit. Wiesbaden: Springer VS.
  • Fraser, Nancy. 1999. “Rethinking the Public Sphere: A Contribution to the Critique of Actually Existing Democracy.” In Habermas and the Public Sphere, herausgegeben von Craig Calhoun, 109-142. Cambridge, London: The MIT Press.
  • Hauser, Stefan; Opilowski, Roman und Eva L. Wyss. 2019. Alternative Öffentlichkeiten. Soziale Medien zwischen Partizipation, Sharing und Vergemeinschaftung. Bielefeld: transcript Verlag.
  • Hickethier, Knut. 2020. Medienkultur und Medienwissenschaft. Das Hamburger Modell. Vorgeschichte, Entstehung, Konzept. Hamburg: Hamburger Hefte zur Medienkultur Nr. 1.
  • Hooffacker, Gabriele; Kenntemich, Wolfgang und Uwe Kulisch. 2018. Die neue Öffentlichkeit. Wie Bots, Bürger und Big Data den Journalismus verändern. Wiesbaden: Springer VS.


Quellenverzeichnis

  1. Führer, Karl Christian; Hickethier, Knut und Axel Schildt. 2001. "Öffentlichkeit - Medien - Geschichte. Konzepte der modernen Öffentlichkeit und Zugänge zu ihrer Erforschung." Archiv für Sozialgeschichte, 41: 1-38, S. 2.
  2. Peters, Bernhard. 1994. „Der Sinn von Öffentlichkeit.“ In Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, soziale Bewegungen, herausgegeben von Friedhelm Neidhardt, 42-76. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 45.
  3. Neidhardt, Friedhelm. 1994. Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, soziale Bewegungen. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 10.
  4. Donges, Patrick und Knut Imhof. 2010. “Öffentlichkeit im Wandel.” In Einführung in die Publizistikwissenschaft, herausgegeben von Heinz Bonfadelli, Otfried Jarrenund Gabriele Siegert, 183-212. Bern: Haupt Verlag, S. 186.
  5. Gerhards, Jürgen. 1998. "Öffentlichkeit." In Politische Kommunikation in der demokratischen Gesellschaft, herausgegeben von Otfried Jarren, Ulrich Sarcinelli und Ulrich Saxer, 694-695. Opladen, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, S. 694.
  6. Peters, Bernhard. 1994. „Der Sinn von Öffentlichkeit“ In Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, soziale Bewegungen, herausgegeben von Friedhelm Neidhardt, 42-76. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 45.
  7. Neidhardt, Friedhelm. 1994. Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, soziale Bewegungen. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 8.
  8. Butler, Judith. 1998. "Ruled Out: Vocabularies of the Censor." In Censorship and Silencing: Practices of Cultural Regulation, herausgegeben von Robert C. Post, 247-260. Los Angeles: Getty Research Institute for the History of Art and the Humanities.
  9. Fraser, Nancy. 1990. "Rethinking the Public Sphere: A Contribution to the Critique of Actually Existing Democracy." Social Text, No. 25/26: 56-80, Aufgerufen am 28.06.2021, https://www.jstor.org/stable/466240.
  10. Imhof, Kurt. 2013. “Die Demokratie, die Medien und das Jahrbuch.” In Jahrbuch 2012. Qualität der Medien - Schweiz - Suisse - Svizzera, herausgegeben von der Universität Zürich, 9-11. Basel: Schwabe Verlag, S. 9.
  11. Habermas, Jürgen. 2013. Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  12. Habermas, Jürgen. 1990. "Strukturwandel der Öffentlichkeit". Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 56.
  13. Habermas, Jürgen. 1990. "Strukturwandel der Öffentlichkeit". Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 58-66.
  14. Habermas, Jürgen. 1990. "Strukturwandel der Öffentlichkeit". Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 66.
  15. Habermas, Jürgen. 1990. "Strukturwandel der Öffentlichkeit". Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 79 ff.
  16. Bachleitner, Norbert. 2017. Die literarische Zensur in Österreich von 1751 bis 1848. Wien Böhlau, S. 41.
  17. Fraser, Nancy. 2007. "Die Transnationalisierung der Öffentlichkeit. Legitimität und Effektivität der öffentlichen Meinung in einer postwestfälischen Welt." In Anarchie der kommunikativen Freiheit, herausgegeben von Peter Niesen und Benjamin Herborth. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 231.
  18. Salomon, David. 2020. "Diskursintervention und Politisches Engagement." In Diskursintervention. Normativer Maßstab der Kritik und praktische Perspektiven zur Kultivierung öffentlicher Diskurse, herausgegeben von Friedemann Vogel und Fabian Deus, 69-79. Wiesbaden: Sringer VS.
  19. vgl. Jarren, Otfried und Patrick Donges. 2011. Politische Kommunikation in der Mediengesellschaft. Eine Einführung. Wiesbaden: Springer VS, S. 96.
  20. Donges, Patrick und Knut Imhof. 2010. “Öffentlichkeit im Wandel” In Einführung in die Publizistikwissenschaft, herausgegeben von Heinz Bonfadelli, Otfried Jarrenund Gabriele Siegert, 183-212. Bern: Haupt Verlag, S. 186.
  21. Führer, Karl Christian; Hickethier, Knut und Axel Schildt. 2001. "Öffentlichkeit - Medien - Geschichte. Konzepte der modernen Öffentlichkeit und Zugänge zu ihrer Erforschung." Archiv für Sozialgeschichte, 41: 1-38, S. 7ff.
  22. Negt, Oskar und Alexander Kluge. 1972. Öffentlichkeit und Erfahrung. Zur Organisationsanalyse von bürgerlicher und proletarischer Öffentlichkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
  23. Luhmann, Niklas. 1996. Realität der Massenmedien. Wiesbaden: Springer VS.

Die erste Version dieses Beitrags beruht auf studentischen Arbeiten im Rahmen des Projekts "Digitale Souveränität" am Institut für Medienrecht und Kommunikationsrecht und am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln.


Zitiervorschlag: Glossar Digitale Souveränität. 2021. "Öffentlichkeit (Medienwissenschaft).“ https://www.bigdataliteracy.net/glossar/. Zugegriffen am tt.mm.jjjj.